Sieben Tage bis zur Hochzeit. Eine Woche.
Ich schaue auf den Kalender und kann kaum glauben, wie nah "unser" Tag inzwischen ist. So lange war die Hochzeit nur ein Datum im August.
Und jetzt steht dieser Tag plötzlich vor der Tür.
Die letzten Vorbereitungen laufen. Hier noch eine Kleinigkeit, dort noch etwas erledigen. Gedanklich gehe ich immer wieder Listen durch und frage mich, ob ich wirklich an alles gedacht habe oder ob ich das überhaupt muss.
Aber zwischen all diesen To-dos gibt es immer wieder kleinen Momente, in denen ich einfach inne halte und denke:
Wir heiraten. Wirklich.
Wir sind nicht irgendeine perfekte Geschichte und nicht alles war leicht. Unser Weg hierher war wunderschön und manchmal auch verdammt schwer.
Vielleicht bedeutet mir dieser Tag gerade deshalb so viel, weil es nicht um die perfekte Geschichte geht.
Es geht darum, nach vorne zu schauen.
Darum, an das Gute zu glauben, auch wenn man nicht weiß, was die Zukunft bringt. Darum, Hoffnung nicht aufzugeben.
Und darum, sich immer wieder bewusst füreinander und für das Licht zu entscheiden.
Vielleicht ist genau das mein Golden Seoul:
Die Welt nicht durch eine rosarote Brille zu sehen – sondern auch in schwierigen Zeiten nach dem zu suchen, was hell ist.
Noch sieben Tage.
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